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Manifest

Im Club mit: Manifest (Interview + Mix)

Als geneigte Clubbesuchende habt ihr es wahrscheinlich schon mitbekommen: Deep House ist wieder angesagt, aber nicht überall, wo Deep House draufsteht, ist auch Deep House drin. Eine sichere Bank für nicht nur deepen, aber durchgehend authentischen House stellt in Wien das Manifest-Kollektiv dar, deren Protagonisten nicht nur selbst vertrauenswürdige Connaisseure dieses Genres sind, sondern zuletzt auch einigen der spannendsten internationalen Acts eine Bühne geboten haben: Max GraefIron Curtis und S3A seien hier nur als Spitze des Eisbergs genannt. Vor der letzten ihrer monatlichen Spritzwein Sessions waren sie so nett, uns gleich im Kollektiv einige Fragen zu beantworten und zwei frische Mixes aufzunehmen.

Manifest – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

Manifest
Manifest in Stirnreihe: Nico Nesta, Maaki, Roman Rauch und Fabe (v.l.n.r.)

Matthias: Dahinter steckt ein fünfköpfiges Gespann, das sich zum Ziel gemacht hat das Wiener Nachtleben ein wenig zu bereichern.Das sind eigentlich vier Jungs und ein Mädchen. Marie ist für die kreativen Arbeiten zuständig sprich die Gestaltung der Grafiken und sonstigem visuellem Auftreten. Den restlichen Arbeitsaufwand nehmen wir Jungs in die Hand. Nico ist meistens für die organisatorischen Fragen zuständig, der Kerl hat da einfach ein gutes Gespür dafür. Im Booking arbeiten wir viel über persönliche Kontakte, da Roman ja schon ewig in der Szene aktiv ist. Sonstige Entscheidungen werden meistens im Konsens getroffen.

Nico: Die Veranstaltungsbetreuung und Artistcare roliert bei uns, je nachdem wer spielt oder da ist. Jeder muss mal ran 🙂 . Hinzuzufügen ist, das Marie und Matthias die besten Gastgeber von uns sind. Unser Chef de Couisine ist aber auf jeden Fall Matthias mit seiner Schwester Eliana – mit dem Schnitzel haben wir sogar vegetarische DJs beim Dinner rumgekriegt 😛

Seit wann ist Manifest im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Nico: (lacht) Wie die Jungfrau zum Kinde. Wir sind seit einem Jahr in dieser Konstellation zusammen.  Mit meiner ersten Veranstaltungsreihe Heat&Defeat verlief sich das mit der Zeit, da wir sehr verstreut von einander gelebt haben und es wurde  immer schwieriger da noch etwas zusammen zu machen. Es war einfach mein persönlicher Wunsch eine Wiener Veranstaltungsreihe zu formieren, die einerseits heterogen im Bezug auf ihre Herkunft und andererseits eine gemeinsame musikalische Schnittstelle hat. Mit Marie und Matthias bin ich schon länger befreundet. Marie ist Urwienerin und Matthias, leicht am kratzigen Dialekt zu erkennen, kommt aus dem schönen Tirol. Fabe als Transdanubier habe ich, weil ich ihn so super fand, damals mit Thomé Rozier (Pomeranze) in meine Heimat an den Bodensee gebucht. Auf der gemeinsamen Zugfahrt trafen wir lustigerweise Roman, der einen Gig in Innsbruck gespielt hat. Die Wellenlänge war grandios und dann nach kurzer Überlegung konnten wir im Frühherbst 2014 das Projekt angehen.

Ganz vergessen: da hatte der Roman ja noch diesen geilen Facebooknamen, manche werden sich erinnern 😉

Fabe: Stimmt, die Zugfahrt war wirklich super witzig. Auch wenn es nicht leicht ist mit Nico 7h im Zug zu sitzen. Da wird man schnell mal in Grund und Boden geredet 🙂 Aber die Chemie stimmte auf Anhieb, was insbesondere die Kommunikation zwischen allen in der Crew extrem erleichtert.

Und wie sieht es bei Manifest aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?

Manifest Flyers
Manifest: The story so far, erzählt in Flyern

Nico: Unsere Spritzwein Sessions finden jeden vierten Freitag (mit Ausnahme jetzt im Dezember) im Monat in unserer Homebase SASS MUSIC CLUB statt. Die Idee, eben durch unsere Heterogenität bedingt, war eine Party für all diejenigen zu gestalten, die einfach Bock auf gute House und Disco Musik haben. Ein breites Spektrum an Menschen, egal welchen Alters und Herkunft  im Laden zu haben, das ist das Nonplusultra.

Roman: Für mich steht halt in erster Linie die musikalische Qualität im Vordergrund. Auch das familiäre Umfeld macht für mich einen guten Abend aus.

Fabe: Auch wenn es vielleicht abgedroschen klingen mag, aber wir sind nicht besonders darauf aus ein bestimmtes Publikum anzusprechen. Wie Nico es schon gesagt hat: Uns verbindet die gemeinsame Leidenschaft für gute Musik. Wir sind der Ansicht, dass es in Wien genügend junge und auch ältere Leute gibt, die unsere Leidenschaft teilen und deshalb zu uns in den Club kommen. Unser Job ist es “nur”, die richtigen Nummern zum richtigen Zeitpunkt zu spielen (haha).

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?

Manifest
Good Times mit der Manifest-Crew…

Nico: (haha). Ich glaube da kriegt ihr von jedem die gleiche Antwort. Es ist und bleibt für jeden ein bisschen Taschengeld (manchmal auch keines wenn die Party in die Hose geht). Natürlich wie bei vielen anderen die ihr hier schon im Interview hattet, ist es einfach die Freude an der Musik. Es gibt nichts Schöneres als wenn Menschen einem sagen, dass sie einen schönen Abend hatten und ihnen die Musik sehr gefallen hat. Man kann das mit einem Kurator einer Kunstausstellung vergleichen – du selektierst etwas nach deinem Geschmack und wenn es den Leuten gefällt, hast du den Job gut gemacht.

Was man durchaus feststellen und kritisieren kann, wovon ich uns evtl. nicht ausnehmen kann, ist, das die Parties in Wien in Mikrokosmen funktionieren. Ein geschlossener Kreis, der jeweilige Partyreihen anhand seiner kulturellen Vorlieben, Sympathie, seiner Herkunft oder Hippness besucht.  Ich konnte hier auch entnehmen, dass einige den Overload an Veranstaltungsreihen bemängeln. Das sehe ich persönlich nicht so. Es gibt zwar viele, aber das heißt per se nicht, das alle gut sind. Ich würde eher die mangelnde Zusammenarbeit, auch wenn man sich immer untereinander versteht, bemängeln.

Wenn Partyreihe A seine Party fünf Wochen vorher announced und die Partyreihe B am gleichen Veranstaltungstag drei Wochen später ein krasses Local Lineup raushaut, sehe ich da einfach nicht vorhandene Kooperationsbereitschaft oder auf gut Deutsch – jeder kocht da leider sein eigenes Süppchen. Aber Wien ist ja groß und es verteilt sich meist sehr gut.

In welche Richtung entwickelt sich die Wiener Szene eurer Meinung nach, gibt es genug gute Veranstaltungen oder vielleicht sogar zu viele? Wie steht Wien aus eurer Sicht im internationalen Vergleich da, wie seht ihr die Wiener Clubs und welche Entwicklungen würdet ihr euch für die Zukunft wünschen?

Roman: Es ist immer sehr schwer abzuschätzen in welche Richtung es sich entwickelt. Im Laufe der Jahre gab es in Wien ja immer Up und Down-Phasen in der Clublandschaft, gerade scheint es leider wieder ein bisschen abzunehmen, wie man z.B. bei der Pratersauna sieht.

Marie: Die Anzahl guter Veranstaltungen ist sicher nicht das Problem. Ich sehe das Problem eher darin, dass die klassischen Wiener ein relativ träges und gemütliches Völkchen sind. Wenn sich etwas bewährt hat und für gut empfunden wurde, verblassen alle Alternativen oft im Hintergrund, was sehr schade ist. Das Weggehen ist für viele vorrangig da um sich zu betrinken, aufzureißen oder zum Sehen und Gesehen werden. Das ist meiner Meinung nach aber einfach eine vollkommen andere Sparte des Nachtlebens und glücklicherweise gibt es in Wien auch viele Veranstalter (und vor allem Gäste), für die Musik, Stimmung und Flair über allem anderen stehen. Ich bin deswegen auch immer sehr happy, wenn es mehr Auswahl gibt.

Roman: Da muss ich der Marie recht geben, diese typische Wiener Gemütlichkeit ist schon oft ein Problem, da wird’s manchmal schwer die Leute in den Club zu bewegen.

Nico: Da muss ich an den oberen Punkt anknüpfen. In letzter Zeit wird ja vor allem bei den Techno-Leuten die Dichte an neuen Events und hochkarätigen Bookings kritisiert. Einerseits denke ich, dass es wirklich nicht sein muss, das drei Größen am gleichen Tag hier spielen, andererseits belebt Konkurrenz das Geschäft. Das heißt, wir müssen uns noch mehr ins Zeug legen, damit die Leute unserem Angebot vertrauen. Wien international mit anderen Städten zu vergleichen halte ich für sehr schwierig, da die Stadt eine andere Infrastruktur vorweist und das Fortgehverhalten hier nicht zwangsläufig nach Musik gegliedert wird. Ich denke, viele Clubs machen hier einen tollen Job und geben sich wirklich Mühe, aber wenn ich nur mal in den Osten schaue, zum Beispiel nach Bukarest, dann kann Wien erstens bei der Qualität der Soundsysteme und zweitens bei den gebuchten Acts einfach einpacken. Beim ersten Punkt sehe ich das größte Problem – in Wien wird der Club nicht um das Heiligtum, der Anlage aufgebaut, sondern Design &  Bar stehen im Vordergrund. Mir wäre es zu peinlich, einen bekannten Act in einen Club zu buchen, wo das einfach nicht gegeben ist.

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn als Veranstalter zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?

...womöglich schon bald im Open-Air-Format?
…womöglich schon bald im Open-Air-Format?

Nico: Also nach so langer Zeit waren meine Highlights einerseits zwei Konzerte, Fiva aus München und Roosevelt, den ich im letzten Mai im Fluc präsentieren konnte, sowie Lazare Hoche, Iron Curtis und die letzte Ausgabe der Spritzwein Sessions mit Max Graef & Glenn Astro. Ganz hohes Niveau und tolles Feedback von den Gästen. So macht’s Spaß!

Fabe: Ich kann Nico voll und ganz zustimmen, wobei mir die Party mit unserem Kumpel Washerman auch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich bin und bleibe halt ein alter “90ies-House-Fetischist”. Ein echtes Highlight in meiner Laufbahn als Veranstalter ist sicher die erste Party meines vergangenen Kollektivs Underground Assassins, bei der wir TOMSKA aus Frankreich zu Gast hatten (damals noch im Market). Er hat damals eines der besten House-Sets gespielt, dass ich jemals gehört habe.

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?

Marie: Wenn sich die Jungs mal wieder nicht auf eine Farbe für ein Coverbild einigen können zum Beispiel :D. Wir entscheiden alles sehr demokratisch – das ist nicht immer zwingend leicht… Da laufen beim einen oder anderen auch ab und zu die Tasten heiß in unserem Gruppenchat. Schlussendlich gelingt es uns aber dann doch immer, eine gemeinsame Lösung zu finden.

Nico: Da kann ich Marie nur Recht geben. Dennoch würde ich mit Fug und Recht behaupten, dass unser Gruppenchat mit Abstand einer der lustigsten ist, die es gibt. Schlimm ist es natürlich immer, wenn man drauf zahlt. Kleine Beträge schmerzen nicht so, aber ich habe auch schon mal einen vierstelligen Betrag an einem Abend vernichtet. Deswegen halte ich es auch immer wichtig, Gästen klar zu machen, was uns so ein Abend kostet.

Gab es bei euren bisherigen Partys auch Bookings, die ihr definitiv nicht mehr machen würdet? Und wenn ja, wieso?

Roman: Da wir ja meisten befreundete Acts aus dem Ausland einladen, gab’s bis jetzt noch kein Booking, wo wir keinen Spaß mit dem Act gehabt hätten bzw. nicht auf der selben Wellenlänge gewesen wären.

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?

Manifest
Das Logo – unverkennbar wie der Sound, der dahinter steckt

Nico: Haha, bin mir jetzt nicht sicher ob ich das sagen soll. Könnte ja sein, dass ich etwas vorwegnehme, was eventuell mal eintrifft :). Aber was ich echt mal gern machen würde: Ein großes Open Air/Festival außerhalb von Wien am Speckgürtel, mit allen Local DJs, die wir aus der heimischen Szene toll finden, gepaart mit einigen wenigen Headlinern.

Roman: Da bin ich voll beim Nico, ein größeres Open Air bzw. Festival wäre eine feine Sache und ist durchaus etwas, das in Wien meiner Meinung nach fehlt.

Matthias: Ich meine, dass es für eine gute Party nicht unbedingt viel Geld oder andere Ressourcen braucht. Klar kann man einen großen Namen in einen super Club buchen, das soll aber nicht gleich heißen, dass daraus eine super Party resultiert. Es ist doch immer die Stimmung, die eine Party ausmacht. Klar sind die oben genannten Faktoren für die Stimmung wichtig, das ist aber eben nicht immer so. Ich denke an dieser Stelle gern an den alten Morisson Club, als dieser noch in der Kettenbrückengasse ansässig  war. Da fand man weder eine gute Anlage noch einen bekannten DJ, und trotzdem waren dort mitunter die besten Wiener Partys. Die Party meiner Träume ist also ein Abend, bei dem alle Gäste mit dem was sie erwartet zufrieden sind und Spaß dran finden.

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten?

Nico: Wir werden weiter unserer Schiene und vor allem dem Sass Club treu bleiben. An dieser Stelle vielen Dank und liebe Grüße an das Sass Team. Wir haben dort für unsere Spritzwein Sessions eine optimale Heimat gefunden und bei den Acts haben wir vollstes Vertrauen von Ihrer Seite. Neben weiteren hochkarätigen Acts wird es auf jeden Fall eine heiße Geburtstagsparty geben. Wir selber als Kollektiv suchen aber auch noch Möglichkeiten, uns ein bisschen zu entfalten , Stichwort Open Air, Wohnzimmer Sessions oder auch in anderen Orten innerhalb Österreichs zu spielen.

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch als Veranstalter davon wünschen?

Roman: Ich finde die neu gestaltete Play.fm Seite sehr schön designed und aufgeräumt im Vergleich zur alten Seite. Gerade jetzt, wo es bei Soundcloud immer mehr Probleme gibt mit Sachen wie zum Beispiel Copyright auftreten, finde ich es sehr schön, dass man bei euch ruhigen Gewissens seine Mixe und Mitschnitte raufladen kann. Auch den verstärkten Fokus auf die Wiener Clubszene finde ich sehr gut, da es meiner Meinung nach viele talentierte Leute gibt, die den internationalen Vergleich nicht scheuen zu brauchen.

Bevor Silvesterkorken und Feuerwerkskörper um die Wette knallen lädt Manifest am Freitag, 18. Dezember, noch ein letztes Mal im alten Jahr zu Spritzwein und House: Diesmal mit dem Münchner DJ- und Produzenten-Duo Rhode & Brown, sowie natürlich der gesammelten Crew selbst – das alles wie gehabt im Sass Music Club und damit auf einer der dicksten Anlagen, die die Stadt zu bieten hat. Als Vorgeschmack haben uns Fabe und Maaki zwei exklusive Mixes hochgeladen, die ihr euch genauso wenig entgehen lassen solltet wie die Party!

Manifest

 

Noch nicht genug? Mehr Mixes aus Wien findest du in unserem Vienna City Channel!

Deep Baked

Im Club mit: Deep Baked (Interview + Mix)

Galt “Deep” vor nicht allzu langer Zeit als ein Umstandswort für Musik, deren Zauber eigensinnigen Einzelbrötlern vorenthalten und im Clubkontext schwer bis unmöglich vermittelbar schien, kann es selbst dem gängigsten EDM-Großevent aktuell nicht groß genug auf den Drucksorten stehen. Der inflationären Ausschlachtung des Begriffs zum Trotz füllt die Crew von Deep Baked derzeit mit hochqualitativen Bookings ganze Hallen – im Sass oder der Grellen Forelle hosten sie so illustre Acts wie DixonBarnt oder Ten Walls (ja, wir wissen – dazu später mehr) – was sie genau tun, wie und warum sie es tun und wie sie sich in dieser Stadt damit tun erzählen uns die sympathischen Jungspunde im folgenden Interview!

Deep Baked – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

Eins vorweg, wir sind nicht alle eingeschworene Pottheads. Den Begriff „Deep“ in unserem Namen assoziieren wir nicht mit irgendeinem Musikgenre. Der Name ist uns einfach mal in einer lustigen Runde in den Sinn gekommen und er prägt sich einfach sehr schnell bei den Menschen ein. Es ist einfach nur ein Name!

Unseren allgemeinen Fahrplan und Themen wie: Bookings, wie viele Dates im Jahr etc. bestimmen wir als Crew gemeinsam. Die Grafiken macht immer Baha, der schüttelt das mit links aus dem Ärmel. Klassische Back-Office Arbeit wie Bookings/Korrespondenz mit Agencies etc., machen Aleksej und Francis. Ferenc übernimmt am Tag und vor allem am Abend der Veranstaltung die meiste Arbeit. Ralf ist unser „Finanzminister“ und wird intern gern auch als DJ Grasser bezeichnet.

Wenn es um Street-Promo, wie z.B. das allseits unbeliebte Plakatieren geht, läuft es sehr demokratisch ab. Alle müssen mal ran! (Auf der Straße munkelt man, Aleksej sei der beste Plakatierer Wiens.)

Die "Wall of Fame" der Deep Baked Veranstaltungen - diese und noch mehr Highlights hat die Crew bereits nach Wien geholt!
Die “Wall of Fame” der Deep Baked Veranstaltungen – diese und noch mehr Highlights hat die Crew bereits nach Wien geholt.

Seit wann ist Deep Baked im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Wir haben keine Plattensammlung oder DJ-Tools geerbt bekommen, sondern waren einfach sehr gern in den Wiener Szene-Clubs unterwegs. Unser großes Musikinteresse hat dazu geführt, dass wir uns DJ-Equipment für zu Hause gekauft haben – ein Mixer und zwei Plattenspieler. Die Vorstellung und der Wunsch in einem Club zu spielen war sehr bald da. So kam es zu unseren ersten „Gigs“ im Deli, Donau Techno etc. Nach einer spontanen Party im Werk, die wir binnen sieben Tagen auf die Beine gestellt haben, und am Ende so ein Erfolg war, dass dem Club das Bier ausging, waren wir motiviert weiterzumachen. Kurz darauf hatten wir unser Kick-off-Event als Deep Baked im Sass. Mit wachsender Community wurden auch die Events größer, und irgendwann fanden wir uns selbst mitten in der Wiener Szene. Nächstes Jahr im April feiern wir unser offizielles Dreijähriges in unserem Stammclub Grelle Forelle.

Und wie sieht es bei Deep Baked aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?

Grundsätzlich veranstalten wir ungefähr alle zwei Monate im Club Grelle Forelle, dazwischen nach wie vor im Sass. Zusätzlich hosten wir regelmäßig bei diversen Veranstaltungen einen Floor, dadurch sind wir das ganze Jahr ganz gut eingedeckt.

Über unser musikalisches Konzept könnten wir ein ganzes Essay schreiben. Fassen wir’s mal so zusammen, dass man uns schwer in eine Schublade stecken kann, so klischeehaft das nun klingen mag. Wir sind fünf Leute mit jeweils fünf verschiedenen Vorlieben. Manche mögen es percussion-getrieben, der andere mal technoider oder auch vollbepackt mit Synthies. Wir begeistern uns aber gerne immer wieder aufs Neue für aktuelle Stilströmungen, das ist ein wichtiger Teil unseres Konzepts, und prägt unsere Herangehensweise bei den Events und Sets. Auf alle Fälle vermeiden wir es, viel zu viele Sub-Genres in ein Set zu packen. Ein Set muss eine Geschichte erzählen, keinesfalls jedem Geschmack entsprechen. Genau aus diesem Grund, sprechen wir jene Leute an, die diese Überzeugung teilen.

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?

Selbst ohne Vergnügungssteuer, könnten wir zu fünft nicht davon Leben. Es war von Anfang an klar, wir machen dass alles nur aus idealistischen Gründen und aus Spaß. Wir haben alle unsere Berufe bzw. studieren nicht im Bereich Eventmanagement. Wir finden, wenn man als Veranstalter davon leben muss, besteht die Gefahr, dass die Qualität darunter leidet, da man einem enormen Erfolgsdruck ausgesetzt ist.

Nebenher und mehrmals im Jahr kleine bis große Veranstaltungen zu planen, ist wie ein zweiter Teilzeit-Job. Es macht einfach Spaß ein gemeinsames Projekt voranzutreiben, der Zuspruch und das positive Feedback, das man aus den Events mitnimmt, sind dann noch das i-Tüpfelchen und lassen uns mit Freude weiterarbeiten. Der eine oder andere von uns könnte sich auch vorstellen, sich mit Musikproduktion ein zweites Standbein aufzubauen.

Deep Baked - eine lustige Crew mit seriöser Musik
Deep Baked – eine lustige Crew mit seriöser Musik

In welche Richtung entwickelt sich die Wiener Szene eurer Meinung nach, gibt es genug gute Veranstaltungen oder vielleicht sogar zu viele? Wie steht Wien aus eurer Sicht im internationalen Vergleich da, wie seht ihr die Wiener Clubs und welche Entwicklungen würdet ihr euch für die Zukunft wünschen?

Wir beobachten gerade eine starke Welle an Techno, speziell Berghain- und Detroit-Techno,

Leftfield-House und klassischen Chicago-House Events etc., die wir absolut gut heißen und cool finden. Wie vorhin angedeutet, können aufgrund des Erfolgsdrucks nicht alle Veranstalter gewagte/innovative Bookings realisieren. Das führt leider zu sich wiederholenden „Selbstläufer-Events“. Wir denken, dass pathetischer Sample-Pack Tech/Deep House noch viel zu sehr in den Underground Clubs Wiens vertreten ist.

Zum Thema Szene allgemein, ist uns bewusst, dass es in den 90er Jahren in Wien eine durchaus ausgeprägte Techno-Subkultur gab, die rund ums Millennium abgeschwächt ist, sich jedoch langsam wieder aufbaut. Das freut uns sehr!

Im Vergleich zu anderen internationalen Partymetropolen ist Wien bislang etwas „leiser“. Das heißt aber nicht, dass diese Stadt kein Potential hat. Wien wurde in den letzten Jahren „lauter“!

Speziell mit der Grellen Forelle hat sich ein Club auf internationalem Niveau etablieren können. Dem kürzlich angekündigten Umbau sehen wir sehr freudig entgegen. Auch das Sass bleibt nach wie vor, als gern besuchter Club, für Wiener Crews attraktiv. Und wir sind gespannt was noch auf uns und unsere Hauptstadt zukommt.

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn als Veranstalter zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?

Da gibt’s sehr viele… wir sind nicht immer einer Meinung, aber unser zweijähriges Jubiläum mit Dixon war für jeden von uns DAS Highlight!

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?

Wir hatten in unseren knappen drei Jahren das Glück, von tragischen Momenten verschont zu bleiben. Man zittert nach wie vor bis 1 Uhr im Club, nervös Vodka Makava trinkend und fragt sich wann der Club endlich voll wird, aber alles andere haben wir recht gut im Griff.

Gab es bei euren bisherigen Partys auch Bookings, die ihr definitiv nicht mehr machen würdet? Und wenn ja, wieso?

Also hier haben wir kein Problem auch Namen zu nennen. Unsere erste Jahresfeier mit Ten Walls im Flex war absolut großartig, jedoch haben wir uns schon einmal in einem Post öffentlich von seiner homophoben Hetze distanziert. So etwas dulden wir nicht!

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?

Wir würden sofort ein ähnliches Festival wie vor allem das „ADE“ (Amsterdam Dance Event) oder etwas wie das „Off Sonar“ in Wien aufziehen. Jedoch wissen wir alle, wie schwer es einem die Behörden machen können. Wer Geld hat, findet Vettern 🙂

Umrisse einer Clubnacht mit Deep Baked - die Atmosphäre spricht für sich...
Umrisse einer Clubnacht mit Deep Baked – die Atmosphäre spricht für sich…

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten

Mit der Grellen Forelle haben wir einen Stammclub gefunden, in dem wir es schaffen unsere kreativen Ideen umzusetzen und großartige Künstler zu präsentieren. Wir versuchen nach wie vor innovativ in unseren Bookings zu bleiben und freuen uns auf weitere intensive Nächte im kommenden Jahr.

Jedoch spielen wir in letzter Zeit auch mit dem Gedanken Projekte im Bereich von Konzertveranstaltungen zu realisieren. Hier gibt es einige elektronische Bands, die wir gerne nach Wien bringen würden. Weitere Ideen schwirren uns ständig im Kopf herum. Wie vorhin erwähnt, hat der eine oder andere von uns vor, sich im Bereich Musik oder Kunst ein zweites Standbein aufzubauen. Die meisten DJs und Veranstalter träumen doch oft von einem eigenen Label. Wer weiß, wer weiß…

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch als Veranstalter davon wünschen?

Das Design finden wir gelungen. Die Möglichkeit Sets nach Herkunftsstadt zu filtern, ist super, und spart Zeit. So bleiben vor allem die Local Acts gut im Überblick. Das ist ein bedeutender Schritt in Richtung „support your locals“.

Als Veranstalter könnte man sich ein kleines Forum vorstellen, indem man Events als Veranstalter bewerben kann, abseits von Facebook.

Der nächste Streich von Deep Baked findet schon bald, nämlich am 13. November, im Heimatclub Grelle Forelle statt – natürlich mit einem weiteren musikalischen Leckerbissen in Form vom Berliner Trio FJAAK! Bereits heute als Warm-Up dafür ein Mix von Deep Baked Mitbegründer und Resident Aleksej mit einem selbst auferlegten Tempolimit von smoothen 109 Bpm – deeper geht’s kaum!

 

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Im Club mit: Hædensa (Interview + Mix)

Erstens kommt es oft anders, und zweitens als man denkt: Weil er nicht nur ein großartiger DJ, sondern auch ein äußerst fleißiger wie fähiger Veranstalter ist, wollten wir den liebenswerten Hanzo nicht schon im ersten Teil unserer Wien-Serie verbraten, sondern als Fadenzieher hinter dem umtriebigen Kollektiv Wiener Endorphine zum Veranstalter-Interview bitten – den Mix, auf den wir recht geil waren, sollten wir ja so oder so bekommen. Als es dann soweit war allerdings die Hiobsbotschaft: Die Wiener Endorphine gehen für unbestimmte Zeit auf Pause und sind daher als Interview-Partner nicht verfügbar. Doch geht, um noch eine abgedroschene Redensart zu bemühen, ja immer dort eine Tür auf, wo eine andere zufällt, und in diesem Fall sogar zwei: Denn gleich mit zwei innovativen Club-Konzepten mischt Hanzo weiter das Wiener Nachtleben auf, namentlich Hædensa im Celeste und Adabei im Sass. Zu ersterer, aber eh auch vielem anderen, hat er uns freundlicherweise Rede und Antwort gestanden – und ja, den geilen Mix gibt’s natürlich auch..!

Hædensa – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

Wir sind ein kleines aber feines Team. Gemeinsam mit meiner Freundin habe ich das Konzept entwickelt. Eduardo aka Moony Me und meine Wenigkeit stemmen die Party. Wir organisieren die Bookings, sitzen an der Abendkassa und legen auch noch auf.

Seit wann ist Hædensa im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Uns gibt’s seit heuer und zwar war am 14. Oktober unsere erste Veranstaltung im
Wiener Club Celeste. Meine Lust Partys zu veranstalten hab ich vor ca. 10 Jahren
entdeckt und seit dem vieles gemacht. Vor ca. 4 Jahren habe ich mit Freunden das Kollektiv „wiener endorphine“ gegründet. Nach wunderbaren Jahren war’s für mich jetzt Zeit etwas Neues zu machen.

Und wie sieht es bei Hædensa aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?
Hædensa findet monatlich statt, meist Donnerstags. Uns geht’s darum auf wienerisch gesagt „was laivandes zu machen“. Einen Abend zu gestalten an dem wir uns musikalisch austoben und wo wir befreundete DJs bzw. Produzenten auf ein Set einladen können. Es gibt in Wien sehr viele gute Leute, die cooles Zeug machen. Am Wochenende ist das Angebot oft so groß, dass man gar nicht mehr weiß wohin. Unter der Woche schaut’s meistens eher trüb aus. Da kommen wir ein ins Spiel…

Haedansa
Auch unter der Woche ausgelassen Feiern – Hædensa macht’s möglich!

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?
Haha, davon leben… eher nicht. Unsere Motivation ist die Liebe zur Musik, die Freude am Auflegen, am Sound machen und dabei das Publikum zu erreichen. Um in Wien mit Partys Geld zu verdienen, muss man das Ganze ein bisschen anders aufziehen, das ist allerdings aktuell nicht unser Plan. Wobei, ein Veranstalter-Problem möchte ich an dieser Stelle doch nennen: Die Vergnügungssteuer! Es ist irgendwie absurd, dass „ein Vergnügen“ mit Steuern belegt ist. Das schwammig formulierte Gesetz schreibt vor, dass man bei Parties diese Steuer bezahlen muss, wohingegen z.B. Konzerte – bei denen der Eintritt vielfach höher ist – nix dergleichen zu bezahlen haben (weil das Publikum dort per Definition nicht tanzt). Das ist unfair und gehört dahingehend geändert, dass kleine Veranstalter, die meistens nur vom Eintritt leben, z.B. von 3,5,8 Euro an der Tür, nicht 15% abgeben müssen.

In welche Richtung entwickelt sich die Wiener Szene eurer Meinung nach, gibt es genug gute Veranstaltungen oder vielleicht sogar zu viele? Wie steht Wien aus eurer Sicht im internationalen Vergleich da, wie seht ihr die Wiener Clubs und welche Entwicklungen würdet ihr euch für die Zukunft wünschen?
Im Prinzip ist Wien eine geile Stadt. Bin jetzt seit über 10 Jahren hier und fad ist mir noch nie geworden. Find’s toll, dass immer wieder neue Sachen aufpoppen. Partyhauptstadt sind wir wohl nicht und es gibt Probleme. Doch wenn man ein bisschen über den Tellerrand schaut, dann gibt es viel größere Probleme. Ein Wunsch? Vielleicht noch 1,2 mittelgroße Clubs mit guten Soundsystem!

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn als Veranstalter zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?
Glückliche Gesichter. Neue Freundschaften. Aber auch die Arbeit mit vielen unterschiedlichen Künstlern ist immer interessant und inspirierend. Einmal hatten wir zum Beispiel eine interaktive Live-Übertragung aus Budapest. Veranstalten bedeutet viel aufwand und Stress hinter den Kulissen und wenn dann die Party aufgeht und der Moment kommt, an dem das Publikum seine Hemmungen ablegt und voll mitgeht, zahlt sich das alles immer wieder aus. Eines meiner schönsten Erlebnisse war, als Axel Boman mir nach seinem Set seine Kopfhörer geschenkt hat.

Die Masterminds hinter Hædensa: Hanzo (links) und Moony Me (rechts)
Die Masterminds hinter Hædensa: Hanzo (links) und Moony Me (rechts)

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?
Ein Stressfaktor kann immer wieder die Technik sein, da muss man flexibel bleiben. Aber wenn die Anlage (oder ein Teil davon) plötzlich ausfällt, dann ist kann die geilste Party ganz schnell vorbei sein. Einmal hat eine Location unseren Termin an eine Werbeveranstaltung weiter gebucht, ohne uns zu informierten. Das war schon eine Frechheit. So mussten wir schnell eine Ersatzlocation finden, alle Poster händisch überkleben, ein Booking ändern und versuchen so viele Fans wie möglich auf die neue Location aufmerksam zumachen. Und ja, ich war seit dem nicht mehr in dieser Location.

Gab es bei euren bisherigen Partys auch Bookings, die ihr definitiv nicht mehr machen würdet? Und wenn ja, wieso?
Schon ja, aber wir hatten da bisher eigentlich immer Glück und mussten keinen unserer internationalen Gäste in Rosenwasser baden. Im Vorhinein informieren schadet auf jeden Fall nicht (die Wiener Szene ist nicht so groß und zumindest irgendwer kennt irgendwen der bescheid weiß) – aber man möchte seinen Gast-Künstlern ja auch eine gute Zeit bieten. Wo man auch ein bisschen aufpassen muss, ist bei der Zusammenarbeit mit Booking-Agenturen. Da habe ich schon erlebt, dass Dinge versprochen und dann nicht eingehalten wurden. Oder z.B. das Dinge verlangt wurden, die dem Künstler dann gar nicht sooo wichtig sind.

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?
Wir würden aus aller Welt Leute einladen von deren Qualität wir überzeugt sind, die vielleicht noch nicht unbedingt so den großen Namen haben. Oder schon, aber muss nicht sein. Dafür würden wir natürlich keinen Eintritt verlangen (oder schon und für guten Zweck spenden).

Adabei - 7. November
Adabei, der Schwesternclub von Hædensa, feiert am 7. November ebenfalls Premiere!

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten?
Viele erstklassige nationale Bookings und vielleicht das ein oder andere internationale. We will see. Übrigens: noch vor Jahresende (am 7. November) startet mit „Adabei“ eine weitere neue Veranstaltungsreihe von mir im Sass. Zu Gast sind der Berliner Gratts – übrigens zum ersten Mal in Wien! – sowie 7 Citizens und Laminat. Würd mich freuen wennst adabei bist!

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch als Veranstalter davon wünschen?
Pipifein. Danke für diese Möglichkeit. Keine weiteren Wünsche.

Die zum Abschluss obligaten Eventhinweise sind somit zumindest zur Hälfte bereits genannt: Am 7. November zu Adabei ins Sass, und gar nicht viel später, genauer gesagt am 19. November, dann wieder ins Celeste zur zweiten Runde von Hædensa – diesmal mit der Österreichpremiere von Delfonic, dem Manager des Berliner Labels Box aus Holz, sowie dem jungen Ausnahmetalent Franz Ganz! Als Einstimmung für beides und überhaupt hier nicht weniger als eine Stunde und fünfzig Minuten von und mit Hanzo – enjoy!

Noch nicht genug? Mehr Mixes aus Wien findest du in unserem Vienna City Channel!