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The Birds & The Bees

Im Club mit: The Birds & The Bees (Interview + Mix)

Keine Veranstaltungsreihe wurde in unseren bisherigen Interviews mit der Wiener Veranstalter-Szene dermaßen oft als Inspiration genannt wie The Loud Minority. Die existiert in seiner ursprünglichen Form leider nicht mehr – in den warmen Sommermonaten leben der Spirit, die Musik und der über die Jahre entstandene Freundeskreis jedoch weiterhin in Form von The Birds & The Bees fort. Liebhaber seelenvoller Tanzmusik können die Sommerabende unter diesem Brand wahlweise am Dancefloor, im Garten oder auf der Hollywoodschaukel verbringen. Mr. Guan, seit Beginn Resident und treibende Kraft sowohl hinter The Loud Minority als auch The Birds & The Bees hat uns mehr darüber erzählt und einen schönen Mix mitgebracht.

The Birds & The Bees
Erinnerungen an einen heißen Sommer: Mr. Guan (mi.) mit den Gast-DJs Janefondas

The Birds & The Bees – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

The Birds & The Bees soll eine Anspielung an die Gefühle des Sommers, des Erwachens, der Liebe und der Leichtigkeit sein. Ich veranstalte das wöchentliche Event seit letztem Jahr solo mit Hilfe von guten Freunden die sich um Konzept und Grafik kümmern, einem Promo Team und einer fixen Crew Vorort.

Seit wann ist The Birds & The BEes im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Vor fünf Jahren rief mich ein guter alter Freund an, der damals den Volksgarten Pavillon gemanagt hat, und fragte: “Warum machst du eigentlich nichts bei uns?”. Ich fand die Idee sofort gut, ein Abend von Freunden für Freunde guter Musik in einer großartigen Garten-Location. Die Veranstaltung war als lockere sommerliche Dj Residenz gedacht und ist aus dem Loud Minority Umfeld entstanden.

Und wie sieht es bei The Birds & The Bees aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?

Wir starten jedes Jahr ab dem 1. Freitag im Mai und bespielen die Location wöchentlich bis Mitte September. Unser Publikum ist großartig, bunt durchgemischt, von Szene-Kennern, Musikern, Tänzern und Künstlern bis hin zum Städtereisenden, Expat und Anzugträger ist alles dabei. Genauso abwechslungsreich ist die Musikalische Auswahl mit dem gemeinsamen Nenner qualitativer Dance Music.

The Birds & The Bees
Bei The Birds & The Bees hat man die Wahl: Gemütlicher Garten – oder volles Haus…!

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?

Finanziell geht sich alles unterm Strich aus, die Motivation ist aber in erster Linie leidenschaftlicher Natur.

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn als Veranstalter zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?

Highlights waren zum Beispiel die “The Loud Minority” Konzert-Reihe im Porgy & Bess mit Künstlern wie Bilal, Thundercat, Aloe Blacc
Die familiären Abende damals im Roxy.. da werde ich ganz nostalgisch wenn ich daran denke. Sa-Ra Creative Partners im Planetarium!!!! Es gibt so viele…

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?

Nach viel Vorbereitung, Einsatz und Herzblut eine Veranstaltung mal nicht so gut gelaufen ist und man am Ende völlig erschöpft und müde Resümee ziehen muss.

Gab es bei euren bisherigen Partys auch Bookings, die ihr definitiv nicht mehr machen würdet? Und wenn ja, wieso?

Nope.

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?

The Birds & The Bees
Bereits das Artwork vermittelt eine Idee von Sommer, Sonne und good vibes…

Ein The Birds & The Bees New Years Eve / Full Moon Special in Mexico am Strand von Tulum mit DJ Jazzy Jeff, J Rocc, Karriem Riggins. Alle Gäste werden VIP mässig eingeflogen und verpflegt 😉

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten?

Ich freue mich jetzt schon auf The Birds & The Bees Summer Season 2016 jeden Freitag im Volksgarten Pavillon.

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch als Veranstalter davon wünschen?

Mir gefallt das schönes übersichtliche Design, die Suchfunktion über Städte ist ein nettes Feature.

Auch wir freuen uns schon auf weitere wahlweise ausgelassene oder gemütliche Freitag-Abende im kommenden Sommer – am 6. Mai 2015 geht es wieder los! Etwas Sonnenschein für die kalten Wintermonate findet ihr anbei im Mix von Mr. Guan, mitgeschnitten bei der diesjährigen Closing Party von The Birds & The Bees!

Noch nicht genug? Mehr Mixes aus Wien findest du in unserem Vienna City Channel!

Beatmaker Sessions

Im Club mit: Beatmaker Sessions (Interview + Mix)

Vor Jahren, als wir mit Play.fm noch ein Radiostudio im MuseumsQuartier hatten, hat unser damaliger Sendungsgestalter Alan Brown uns nach dem einen oder anderen alkoholhaltigen Konzept mal seine Version vom Club der Zukunft erzählt: Damals gab es im Londoner Plastic People eClub einen Abend namens CDR, bei dem nur Musik gespielt wurde, die zuvor von noch nicht gesigneten Produzenten eingereicht wurde. Wir einigten uns, dass sich in Wien wohl niemand über sowas drüber trauen würde – und staunten nicht schlecht, als uns gar nicht so viel später der Flyer der ersten Beatmaker Sessions mit genau diesem Konzept in die Hände fiel, treffenderweise mit dem Untertitel “The Future of Music”. Gerade noch rechtzeitig vor dem vierjährigen Jubiläum – inklusive Release der neuen Beatmaker Sessions Compilation – hat sich Hauptveranstalter Alex netterweise noch Zeit genommen, mit uns über sein Projekt, die Szene und Wien und so einiges mehr zu plaudern.

Beatmaker Sessions – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

Im Großen und Ganzen ist alles auf meinem Mist gewachsen. Sprich ich bin der Initiator des Events. Verantwortlich für Konzipierung, Projektmanagement, Booking, Art Direction, Ablauf, Promotion etc. Im Team und großer Bestandteil der Sessions sind DJ Straves und Wax 865, sowie unser Fotograf Dominik Vsetecka. Als auch externe Grafiker die dem Ganzen auch einen speziellen Look nach aussen verleihen.

Seit wann ist Beatmaker Sessions im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Das erste Event haben wir am 19. Dezember 2011 veranstaltet, um unseren Faible für alternative Elektronische Live Sets zu frönen und der lokalen Producer-Szene eine Plattform zu bieten.

Und wie sieht es bei Beatmaker Sessions aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?

Black Lotus Experiment
Black Lotus Experiment live bei den Beatmaker Sessions im fluc (Foto credit: Dominik Vsetecka)

Wir veranstalten von Oktober bis Mai, in den Locations fluc und celeste. Im fluc kann sich jeder Musik-Produzent der Lust und das Können hat für einen “Beatmaker L!VE Slot” bewerben, sowie seine eigenen Produktionen für das “Beatmaker DJ-Set” einreichen, das seit Anfang an fixer Bestandteil des Konzeptes ist.

Im celeste organisieren wir Special-Events mit mehr Live- und Party Charakter. Eine spezielle Richtung haben wir nie wirklich verfolgt. Wir waren von Anfang an für alle Elektronischen-Musikrichtungen offen – ganz nach unserem Motto “The Future of Music”. Das, was uns die Produzenten schicken, spielen wir, und interpretieren wir als die Zukunft der Musik. Aufgrund der Kuration der Live-Acts geht es ein bisschen mehr in die alternative elektronische und experimentelle Hip Hop Richtung. Unser Publikum besteht großteils aus lokalen Musikproduzenten und Musikinteressierten.

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?

Davon leben können wir nicht. Da müsste man vielleicht in größeren Dimensionen arbeiten. Derzeit ist es mehr ein Hobby und Spielplatz für uns. Wir machen weiter da wir lieben, was wir machen, und aufgrund des postiven Feedbacks und Zuspruches des Publikums. Davon leben wir, und von den großartigen Momenten die wir bisher dadurch erlebten haben. Die Konkurrenz ist in Wien auf jeden Fall groß und schläft nicht. Jedoch, möchte ich behaupten, dass es so etwas wie wir machen in Wien und ganz Österreich sonst nicht gibt.

In welche Richtung entwickelt sich die Wiener Szene eurer Meinung nach, gibt es genug gute Veranstaltungen oder vielleicht sogar zu viele? Wie steht Wien aus eurer Sicht im internationalen Vergleich da, wie seht ihr die Wiener Clubs und welche Entwicklungen würdet ihr euch für die Zukunft wünschen?

Kampfsportzwillinge
Kampfsportzwillinge bei den Beatmaker Sessions im fluc (Foto credit: Dominik Vsetecka)

Veranstaltungen gibt es für meinen Geschmack ausreichend, wenn nicht sogar zu viele. Im Sommer als auch im Winter steht man vor einer großen Auswahl an sehr guten Club-Nights, Konzerten und Festivals. Und das nicht nur am Wochenende sondern auch unter der Woche. Ein “drei Tage wach” Weekend ist da ohne Probleme möglich. Wien kann im internationalen Wettbewerb bestimmt mithalten. Durch das Internet kann sich jeder anhören was ihm lieb ist, und man kommt entsprechend leicht an neue oder alte Musik. Die Leute sind offen und aufgrund der Größe und Vielfalt der Stadt kann man mit der richtigen Nase bestimmt auch in seiner Nische Fuß fassen und seine Traum-Veranstaltung verwirklichen. Was ich mir für die Zukunft wünschen würde ist, dass die Fördertöpfe nicht an Großveranstaltungen wie zum Beispiel dem Electric Spring, vergeben werden, die die Gratis-Kultur fördern, sowie den anderen Veranstaltern, die seit Jahren für das Wachsen der Wiener Kultur einstehen, ein Bein stellen.

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn als Veranstalter zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?

Highligts gab es einige. Viele Acts die da waren und uns einfach einen Grinser ins Gesicht zauberten. Sowie Vergleiche mit Low End Theory und Boiler Room. Als auch eine Freundin, die regelmäßig bei den Veranstaltungen ist und bei jeder meint “this is the best sound ever” – priceless. Oder Beatmaker L!VE Slots, die mit Kommentaren wie “best time of my life” nach Hause gehen. Das sind schöne Erinnerungen.

Windshadow
Windshadow bei den Beatmaker Sessions im fluc (Foto credit: Dominik Vsetecka)

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?

Kann mich da an keinen schwierigen Moment erinnern. Im Großen und Ganzen lief bisher alles ganz gut.

Gab es bei euren bisherigen Partys auch Bookings, die ihr definitiv nicht mehr machen würdet? Und wenn ja, wieso?

Nicht wirklich. Bei uns sind großteils lokale Acts die spielen wollen, Freude haben und daher nicht unbedingt Probleme machen.

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?

Arena outdoor Stage mit Flying Lotus, Jeremy Ellis, Exile, Glitch Mob.

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten?

Beatmaker Sessions Compilation Volume 4
Out soon: Die Beatmaker Sessions Compilation Volume 4

Am 19. Dezember 2015 gibt es noch die 4-Jahresfeier im celeste, und den Album Release der Beatmaker Sessions Compilation Vol.4. Darauf freuen wir uns sehr. Weiter geht es dann im neuen Jahr mit den Sessions im fluc und celeste, sowie dem “Beatmaker Tracks Season #4” Contest im Frühling 2016. Wobei ich hier erwähnen möchte, dass wir die Anzahl der Veranstaltungen wegen zeitlichen und finanziellen Gründen etwas zurückgeschraubt haben. Statt wie bisher neun Events pro Saison im fluc gibt es nur mehr fünf.

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch als Veranstalter davon wünschen?

Auf jeden Fall sehr schick. Gefällt uns gut. Was uns fehlt ist das Eintragen der Events. Wobei ich irgendwo mal gelesen habe dass das wahrscheinlich eh noch integriert wird. Wir sind gespannt. 🙂 Besten Dank für das Interview!

Beatmaker Sessions

Wer dieses außergewöhnliche Veranstaltungskonzept selbst erleben will, hat – sollten wir eingangs noch nicht ausdrücklich genug darauf verwiesen haben – am kommenden Samstag, den 19. Dezember, beim Vier-Jahres-Jubiläum der Beatmaker Sessions im Celeste Gelegenheit dazu. Ebendort wird auch erstmals die vierte Ausgabe der hauseigenen Compilation vorgestellt, die es in weiterer Folge – wie ihre Vorgänger – via Bandcamp zu erwerben geben wird. Der neue Compilation-Mix wurde leider zwischen den Vorbereitungen nicht mehr ganz fertig, dafür gibt es an dieser Stelle als Warm-Up jene der Ausgaben zwei und drei und damit vorerst auch mal genug Beats von heimischen Künstlern, die ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit noch nicht gehört habt..!

 

 

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That Good Ẅibe Collective (interpretiert von Gersin)

Im Club mit: That Good Ẅibe Collective (Interview + Mix)

Dass die DJ- und Eventszene auch in Wien nach wie vor männlich dominiert ist, ist kein großes Geheimnis. Umso erfreulicher ist es, wenn es dann doch immer wieder weibliche Artists und Kollektive mit harter Arbeit und gutem Sound schaffen, sich darin ihren Platz zu erkämpfen. Eines der jüngsten Beispiele ist das That Good Ẅibe Collective, das sich in kürzester Zeit zu einer fixen Größe in Sachen Hip Hop und Bass Music entwickelt hat. Deshalb dürfen sie in unserer Interview-Reihe mit dreißig der bedeutendsten Player im Wiener Eventbusiness nicht fehlen – auch wenn sie bereits im Voraus eingewendet hatten, dass sie sich eigentlich mehr als DJs denn als Veranstalter definieren, aber darüber lassen wir sie am liebsten selbst erzählen.

That Good Ẅibe Collective – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

Hinter dem Namen stecken vier Ẅiber unterschiedlichster Herkunft: Cn, Marina, Tmnit und Zeisl. Wir legen auf diversen Veranstaltungen auf und veranstalten ab und zu selbst eigene Events. Facebook Event Erstellung läuft meist über Marina und Cn – von der Grafik bis zum Text. Dennoch beschließen wir gemeinsam, welche Grafik oder welcher Text passt. Die Promotion und das Spreaden übernehmen großteils Tmnit und Zeisl. Booking Anfragen, die an Land gezogen werden, sei es über die allgemeine Email Adresse, oder über persönliche Anfragen, werden gemeinsam bearbeitet.

Seit wann ist That Good Ẅibe Collective im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Tmnit, Zeisl & Marina (That Good Ẅibe Collective) @ Mon Ami
Tmnit, Zeisl & Marina (That Good Ẅibe Collective) @ Mon Ami

Uns gibt es seit März 2014. Cn, Zeisl und Sara (leider nicht mehr Teil der Crew) haben sich über eine private Facebook-Gruppe kennengelernt, auf der man sich über Musik austauschen kann. Durch ähnlichen Musikgeschmack und die motivierenden Worten eines Wiener Veranstalters (you know who you are!) war die Connection schnell gegeben. Kurz darauf kamen noch Marina und Tmnit dazu, die ebenso Teil dieser Gruppe sind.

Und wie sieht es bei That Good Ẅibe Collective aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen oder Hostings? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?

Einmal im Monat hosten wir im Mon Ami, unserer Lieblingsbar in 1060, einen Abend. In unregelmäßigeren Abständen findet man uns auch im Cafe Leopold. Musikalisch sind wir ursprünglich im Hip Hop zuhause, dennoch bringt jede einzelne durch ihren eigenen, persönlichen Zugang zum Genre neue Richtungen mit ein. Aufgelegt wird neben Hip Hop und Rap vorwiegend R’n’B, Soul, Funk und Future Bass. Unser Publikum ist das, welches gute Vibes feiert.

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?

Da wir uns nicht als Veranstalterinnen im herkömmlichen Sinne sehen, können wir das schlecht einschätzen. Als DJs bekommen wir unsere Gagen und genießen den Abend mit den jeweiligen Veranstaltern, die uns buchen.

In welche Richtung entwickelt sich die Wiener Szene eurer Meinung nach, gibt es genug gute Veranstaltungen oder vielleicht sogar zu viele? Wie steht Wien aus eurer Sicht im internationalen Vergleich da, wie seht ihr die Wiener Clubs und welche Entwicklungen würdet ihr euch für die Zukunft wünschen?

Ausgehend von der Szene in der wir uns bewegen, können sich die Wiener Veranstaltungen im internationalen Vergleich sehr wohl sehen lassen … Manchmal ist es noch schwer zu unterscheiden, wo der Fokus bei manchen Veranstaltungen liegt und sich somit vieles überschneidet. Jedoch glauben wir, dass sich das mit der Zeit sowieso einpendeln wird (abhängig von der Location, der Gage usw.). Solange die Veranstalter untereinander kommunizieren, kann sich da auch keiner auf die Füße treten.

Cn & Zeisl (That Good Ẅibe Collective) @ Soundwave Croatia
Cn & Zeisl (That Good Ẅibe Collective) @ Soundwave Croatia

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?

Unser bisheriges Highlight war das Donauinselfest 2015, wo wir auf der Eutopia DJ/VJ Bühne Support für Acts wie Cid Rim und Hudson Mohawke sein durften. Außerdem haben unsere Ladies Cn und Zeisl das Kollektiv beim Soundwave Festival 2015 in Kroatien/Tisno vertreten. Anfang Oktober hatten wir zudem die Ehre und das Vergnügen bei Brenk’s Midnite Ride Release Party der Meute einzuheizen.

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?

Unsere Laufbahn bisher verlief sehr unproblematisch, aber als quasi “Neulinge” im Game stellen sich Gagenverhandlungen ab und zu als Challenge heraus.

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?

Dann würden wir ein „That Good Ẅibe“ Festival veranstalten, auf dem Questlove, die Soulection Crew und Michael Jackson um das Headlinen battlen. Die Crème de la Creme der Wiener Musik Szene dürfte natürlich auch nicht fehlen! 😉

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten?

Erwarten darf man sich mehr Auslands- und Festivalbookings. Ansonsten stolpern wir weiterhin im Wiener Nachtleben herum, wie bisher auch. 😉 Also, darf man sich definitiv ein ziemlich cooles 2016 erwarten.

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch davon wünschen?

Die Play.fm Seite hat sich, seit es sie gibt bis heute, sehr zum positiven verändert. Die Useability ist wesentlich einfacher zu handhaben und das Archiv ist durch die Jahre natürlich noch umfangreicher und größer geworden. Für richtige Musik Digger gibt es da sicher viel neues zu entdecken. Eines, was wir vielleicht bei den Mixes vermissen würden, wäre die Tracklist, aber durch Shazaam und diverse andere Apps heutzutage, vielleicht vernachlässigbar.

Zwei Hörproben von Marina gibt es im Folgenden in Form von zwei Mixes: Einmal smooth wie Schlagobers, einmal mit Senf (ob “an Siassn” oder “an Schoarfn” darf man in Wiener Tradition natürlich selbst entscheiden). Das gesamte Kollektiv gibt es dann, ein letztes Mal im alten Jahr, am Donnerstag, den 17. Dezember, zu hören – und zwar wie gewohnt in der Homebase Mon Ami!

 

senf by on play.fm

 

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Paradiso

Im Club mit: Paradiso (Interview + Mix)

Nicht wenige Veranstaltungen in Wien reißen sich darum, die größte, lauteste, geilste oder tollste zu sein – wir erlauben uns, an dieser Stelle Paradiso zur schönsten zu küren. Hier trifft kunterbunte Musik aus aller Damen und Herren Länder auf Rauminszenierungen mit viel Liebe zum Detail, und je nach Anlass dürfen auch so schöne Nebensachen wie Minigolf und Toast Hawaii eine Rolle spielen. Wir haben die drei Hosts Kalifornia Kurt, Tobsen und Monsieur Broccoli zum Interview und an die Plattenspieler gebeten – und nett, wie sie sie sind, sind sie der Einladung nachgekommen.

Paradiso Crew
Die Paradiso-Hosts: Monsieur Broccoli, Tobsen und Kalifornia Kirt (v.o.n.u.)

Paradiso – wer steckt hinter diesem Namen? Was macht ihr und wer ist bei euch wofür zuständig?

Paradiso sind Kalifornia Kurt, Tobsen und Monsieur Broccoli. Wir machen Partys auf denen wir uns wohl fühlen und die wir lustig finden. Wir sind zuständig.

Seit wann ist Paradiso im Wiener Nachtleben aktiv, und wie ist es überhaupt dazu gekommen?

Paradiso wurde im Januar 2012 von Kalifornia Kurt und Tobsen gegründet. Dazu kam es nachdem Kalifornia bei einer Vernissage auflegte, bei der Tobsen kellnerte. Der Abend endete damit, dass Tobsen auf der Bar tanzte und Kurts Musik sehr liebte, weil er sich selbst in ihr erkannte. Dann kamen sie drauf, dass sie beide relativ nah aneinander wohnten, worauf hin sie ziemlich viel Zeit miteinander im Kaffee Urania verbrachten und sich nicht mehr nur noch in ihrer Musik, sondern auch in ihrer selbst gegenseitig erkannten. Schon bald fand dann die erste Party im Kaffee Urania statt. 2014 holten sie Broccoli, damals noch Basstrojani, ins Team.

Alle drei waren vorher schon unabhängig von einander einige Jahre im Wiener, Grazer und Linzer Nachtleben aktiv.

Und wie sieht es bei Paradiso aktuell aus – wo und wie oft macht ihr Veranstaltungen? Welche Idee und welches musikalische Konzept verfolgt ihr, und welches Publikum wollt ihr damit ansprechen?

Das Konzept von Paradiso war Anfangs Parties an unüblichen Orten wie eben dem Kaffee Urania, einem leerstehenden Cevapcici Grill, einer Werkstätte, einem Minigolfplatz und ähnlichen Plätzen zu veranstalten. Zuletzt fanden einige unserer Partys im Celeste statt. Vor allem auch aus Bequemlichkeit, weil Tobsen dort arbeitet. Über den Sommer fanden aber wieder vier Parties am Minigolfplatz statt.

Grundsätzlich geht es bei Paradiso sehr stark um Atmosphäre, Wir stecken vor jeder Party viel Zeit und wenig Geld in Dekoration. In den ersten zwei Jahren von Paradiso gab’s noch bei jeder Party Toast Hawaii. Das haben wir aus olfaktorischen Gründen aufgehört, verkörpert aber sehr stark die Stimmung, die wir uns wünschen. Eine fehlgeleitete, romantische und ein wenig verstaubte Sehnsucht. Wir wollten auch nie zu große Veranstaltungen machen, Intimität ist ganz wichtig. Man soll sich bei uns wohl fühlen.

Early Paradiso
Paradiso: Wie alles begann…

Musikalisch schaut das sehr ähnlich aus. Ein gemeinsamer Nenner ist sicher obskurer Früh-80er-Boogie. Vor allem Kalifornia Kurt steht noch immer sehr stark für diesen Sound. bei Monsieur Broccoli kann es schon mal sein, dass er ein Calypso Set spielt. Tobsen hat kürzlich eine Vorliebe für cheesy elektronische Früh-80er Cocktail Sounds entdeckt. Grundsätzlich kann aber alles passieren. Wichtig ist, das es warm und nicht zu technologisch ist, wobei das eine ein wenig schwammige Grenze ist.

Unsere Gast-DJs haben wir Anfangs immer dazu angehalten, sich ein musikalisches Thema auszusuchen. Es ging dabei immer darum die Möglichkeit zu bieten Platten zu spielen, die man eventuell auf anderen Parties nicht spielen würde. Zuletzt haben zum Beispiel im Sommer Brenk Sinatra und Fid Mella bei Putt Putt Paradiso am Minigolfplatz ein fast vierstündiges Austro Pop Set gespielt, und Sam Irl hat bei unserer letzten Party ein Reggae und Dub Set gespielt.

Wir wollen das beste Publikum ansprechen.

Wie ist es aktuell, in Wien Partys zu veranstalten, könnt ihr davon leben? Was motiviert euch, damit weiter zu machen, was macht euch eher zu schaffen, welche Probleme seht ihr?

Paradiso Toaster
Ein früher Paradiso-Resident: Der Toaster

Wir wollen von Paradiso gar nicht leben, dafür planen wir unsere Parties zu klein, und stecken zu viel Aufwand rein. Wir verdienen wirklich nur in Ausnahmefällen mit unseren Veranstaltungen, und bei vielen, wie zum Beispiel der Minigolfgeschichte, ist von Anfang an klar, dass wir ein Minus machen. Der Großteil der Einnahmen geht an die Gast-DJs, der Rest kommt in einen Socken, und haben wir mal zu wenig, wird der Socken halt entleert.

Da wir selbst aber bei unseren Parties unglaublich viel Spass haben, und unsere Gast-DJs meist sehr glücklich nach Hause gehen, brauchen wir diese Motivation auch nicht.

In welche Richtung entwickelt sich die Wiener Szene eurer Meinung nach, gibt es genug gute Veranstaltungen oder vielleicht sogar zu viele? Wie steht Wien aus eurer Sicht im internationalen Vergleich da, wie seht ihr die Wiener Clubs und welche Entwicklungen würdet ihr euch für die Zukunft wünschen?

Tobsen: Ich sehe die momentane Entwicklung im Veranstalter Bereich durchwegs positiv. Es gibt vielfältigere Veranstaltungen denn je, und es gibt einen Haufen Menschen, die ohne Rücksichtnahme auf Gewinn und Trends daran arbeiten aus Wien eine musikalisch offenere Stadt zu machen.

Tatsächlich gibt es in der Nische, der wir uns zugehörig fühlen vielleicht fünf Locations, die wir frequentieren. Wien ist einerseits sicher groß genug das zu bewerkstelligen, anderseits so klein, dass sich eh jeder kennt und man sich bei schwierigen Bookings absprechen kann. Natürlich passieren da manchmal blöde Überschneidungen, aber im Großen und Ganzen sehe ich eine sehr positive Entwicklung…

Anders sieht das von Seite der Behörden aus. Sollte Wien ein Interesse daran haben junge Kultur zu fördern, wäre es wichtig dafür Grundlagen zu schaffen und Veranstaltern und Club-Betreibern nicht ständig das Leben unnötig schwer zu machen. Hier sehe ich momentan die größte Gefahr.

Anmerkung Kurt: Broccoli und Kurt sind beide Väter und haben keine Ahnung von der Wiener Club-Szene.

Open Air mit Paradiso
Paradiso gibt es an vielen schönen Orten – auch Open Air

Wenn ihr auf eure bisherige Laufbahn als Veranstalter zurückblickt: Was waren die Highlights, woran erinnert ihr euch gerne?

Die erste Party war sicher ein besonderer Moment, weil wir eigentlich nicht damit gerechnet hätten, dass überhaupt mehr als unsere paar Maxerln kommen, und plötzlich wars bumvoll.

Grundsätzlich laufen wir aber zumindest bei jeder zweiten Party mit einem unglaublichen Grinsen herum und busseln uns gegenseitig ab. Wir schmalzen.

Und welche Momente waren für euch am schwierigsten?

Die, bei denen wir nach einer Party am längsten aufräumen mussten. Und Toaster putzen.

Gab es bei euren bisherigen Partys auch Bookings, die ihr definitiv nicht mehr machen würdet? Und wenn ja, wieso?

Eigentlich laufen alle unsere Bookings auf sehr freundschaftlicher Ebene ab, somit gab’s da nie Probleme. Zwar haben wir auch immer wieder internationale Bookings wie Jan Schulte, Beppe Loda und Tahira, aber das war eigentlich auch immer sehr amikal.

Paradiso in Graz
Paradiso zu Gast in Graz – übrigens nicht das erste und auch nicht das letzte Mal!

Wenn Geld und sonstige Ressourcen keine Rolle spielen würden – wie würde die Party eurer Träume aussehen, und wer würde dort auftreten?

Wir würden uns das Jury-Häuschen auf der Trabrennbahn Krieau mieten, wie einen Christbaum dekorieren und auf drei immer kleiner werdenden Floors parallel auflegen, das wär unser Traum.

Nachdem sich das Jahresende mit großen Schritten nähert: Was darf man 2016 und darüber hinaus von euch erwarten?

Wir planen selten länger als zwei Wochen im voraus.

Und zum Schluss natürlich die obligatorische Frage – wie gefällt euch die neue Play.fm-Seite, was würdet ihr euch als Veranstalter davon wünschen?

Wir sind schon seit langer Zeit Abonnenten des Play.boy und .girl und freuen uns immer über die interessanten Texte.

Nach einem aufregenden Jahr mit vielen schönen Veranstaltungen wie “Paradiso aus Hawaii”, “Zebras in Rom”, “Schulte an Schulte” und ganzen vier Editionen des sommerlichen Putt-Putt-Paradiso geht Paradiso am 19. Dezember in die Endrunde für dieses Jahr – an dem Ort wo alles begann, dem Kaffee Urania und mit Ali Europa als Gast-DJ. 2016 geht das Vergnügen am 23. Jänner dann im celeste weiter und ebendort mit Joscha Kreutzfeld aus Köln. Als verfrühtes Weihnachtsgeschenk hat die Crew zudem drei exklusive Mixes aus dem Sack gelassen, der Intensität wegen in exakt dieser Reihenfolge empfohlen!

 

Noch nicht genug? Mehr Mixes aus Wien findest du in unserem Vienna City Channel!

Double D.

Interview with: Double D. from Frankfurt am Main

Today, we’d like to introduce you to yet another of our loyal power uploaders, one that has been keeping our feeds funky fresh since 2009: Double D. from Offenbach near Frankfurt/Germany! For six years already, Double D. has been using Play.fm as an archive for his radio show named Funky Fresh – and this has been growing ever since, counting almost 100 uploads by now and attracting an increasing audience. He kindly took his time to chat with us about his show, his hood, his two decades of DJing experience and lots more…

You’re host of the show Funky Fresh, broadcasted live on Frankfurt based Radio X bi-weekly and available within the Play.fm archives later on. When did you start the show, and what was the initial idea?

Back in March 1997, the federal state of Hesse developed first plans on launching a frequency for a non-commercial local radio station. At that time, two applicants in Frankfurt started a week of test broadcasts. That was when the first Funky Fresh show was broadcasted on Radio Tox. Radio Tox, however, was a bunch of unorganized hippies with autonomous structures, and so, after that week, the better organized team of Radio X received the license. A few weeks later however, they asked me to start a Hip Hop show on their frequency, as they were told that my test show on Radio Tox had been pretty good. Ever since, I’ve been doing up to three shows per month (each first, third and fifth Saturday from 3:00 PM to 5:00 PM) as well as a monthly DJ night (each third Tuesday from 11:00 PM to 2:00 AM) up to this very day. In total, that’s seven to nine hours of radio each month. At Play.fm, a former editor named Dr. Glocke opened the door for me – which I’m still very thankful for.

The title Funky Fresh tells pretty much of the concept, still: To someone who hasn’t heard your show yet, how would you describe the musical bias?

Double D.True, the name says it all: The music has to be funky and fresh. FUNKY stands for a reference to Funk music, the musical structures of broken beats and fat, groovy basslines. FRESH means, that the songs have to be “new”, at least to the show – in all the years since 1997, I’ve never played a song twice. Each show is being freshly prepared with music that I’ve come across within the last weeks. The musical bias, thus, is “new” and “funky”, yet hailing from various genres: Funk, Soul, Downbeat, Reggae, Easy Listening, Dubstep, Drum & Bass, House, Disco, Boogie, Rap and Hip Hop might pop up on the show as well as mashups, remixes or edits of old classics, or – I don’t even know what they call it these days? Trap, Ghetto Funk, Neo Funk, Nu Soul…? It simply has to kick me and have a groove of some sort. Furthermore, I’m strongly involving myself as a DJ on the show, so it might get hard to even tell the borders between the single tracks. Funky Fresh, that’s it – a term that’s rooted in a Hip Hop context, appearing in a lot of songs from the 80ies and defining something that’s new, fresh, cool and hip.

How can we imagine a Funky Fresh show being produced? Do you select the music spontaniously fitting to your current mood, or are the whole two hours planned in advance?

I plan everything just as much as I find the time 🙂 Basically, I prepare the show in several steps. I’m continously scanning new music – if I like something, it ends up in my crate. Once it’s in there, I analyze the BPM, sort the songs by genres and score them using a five star rating. That helps me filtering the tracks and getting to know them better. Indeed, it may happen that a song that already made it into my crate will disappear again. Within two weeks, I usually check out between 200 and 300 songs, of which a maximum of 80 finally gets into the Funky Fresh crate, where I once again sort them by tempo and mood. I usually start the show rather slow and mellow, getting increasingly faster within the two hours. I usually drink one or two 0.5l bottles of coke during the show, which makes me ever more pumped and hectic. You have to keep in mind, it’s Saturday noon and mostly, I’m still tired and hungover from Friday night. It’s sort of a mutual process – the music boosts me and I, accordingly, choose the music within my prepared track pool. Usually, I mix up between 45 and 60 songs within 120 minutes.

Double D.As discussed, you’ve been hosting your show on Play.fm since 2009. What is it that you like about Play.fm generally and the new site particularly?

First of all, I like that I get listened to a lot. I’ve always digged Play.fm, yet, the new player is lovely and the layout is even better arranged and up to date now. I’m having fun putting up mixes on Play.fm, it’s self-explaining and easy to do. Back then, I was looking for a appropriate platform to host my mixes online permanently, as Radio X only broadcasts terrestrially, via cable and live stream, but does not offer any downloads or online archives due to legal reasons. I have to state though that all Funky Fresh shows on Play.fm are edits of the original broadcasts. I cut all the moderation, add an extra intro and might do a few additional edits, making place for new, distinct mixes to emerge.

You’re living in Offenbach am Main, a direct neighbour city to Frankfurt. That area has been a European stronghold for Techno for a long time, with legendary clubs like Dorian Gray, Sven Väth’s Cocoon Club or the Robert Johnson, which is still in business. How do you feel about the local scene, and what is going on besides Techno and Trance?

A big question. I was born in 1972 and fell in love with Hip Hop in the early 80ies. Back then, there was no Techno, but instead, a lot of GIs and US Americans living in the surrounding area. As a consequence, besides Berlin, we used to have one of the most vibrant Hip Hop scenes in Germany. However, as Frankfurt is a rather cold city with a huge focus on money and economics, the scene went commercial pretty soon (remember Snap and such?). In the early 90ies, Techno emerged and of course, I had a few blasts at the Omen or left some graffitis at the Dorian Gray. I’m still going to Robert Johnson every once in a while – rather not because of the music though, but because latenight, it’s often the last spot where there’s still something going on. The local scene, however, is very diverse. It’s true that electronic music is pretty dominant, but within the whole area, there are way more things going on. We have a vivid underground representing all imaginable musical genres. The area around Central Train Station is very hip, as well as a few other spots within the inner city. The harbour of Offenbach is definitely hot, you’ll find anything going on from mainstream to underground. There are three clubs within 75 metres right along the Main riverside: MTW, Robert Johnson and Hafen 2. That builds a narrow, tense atmosphere.

Double D.You’ve been busy as a DJ since the late 80ies. In which ways has being a DJ changed ever since – in positive aspects as well as negative?

For those who are willing, the technique has changed a lot. Of course you can still rock a party with nothing more than two turntables and a simple mixer, that was and still is a wonderful thing to do. However, I’m honestly happy that these days, we have long durable crossfaders and the chance to adjust Highs, Mids and Lows for each channel individually. As a trained radio and television engineer, I’ve always followed the technical progress and supported new developments. Each time has it’s evolution, and today, we’ve almost overcome the analogue vs. digital debate. The progress goes on and Native Instruments’s Traktor software, for instance, comes up with one innovation after another. That makes room for new creative ideas and expands your options. Personally, I prefer the DVS option as I like to keep the feel of vinyl, but don’t feel too much like carrying all my 12.000 vinyl records to each single gig.

Your DJ career took you to quite a lot of places, as part of cultural exchange programs with China and Russia for instance, or as an instructor for Vestax DJ School and VibrA School of DJing. Currently, what does your everyday life look like besides hosting the radio show, and what projects will you be focussing on in the near future?

I’m currently self-employed and do a lot of work with kids and juveniles. According to the motto “Eachoneteachone”, I’m continously trying to help people escape from their everyday frustration and let music and the according emotional perception shine on them, encouraging them in their creative abilities and self-confidence. I’m active in the field of prevention of violence, but also willing to be booked for well paid jobs at a fair occassionally. Anything can, but nothing has to happen. I try to keep the fun in my work and only do what I really feel like. That doesn’t always pay with cash, but mostly with appreciation. I’m still involved with international exchange programs, we try to accomplish with likeminded artists what politics don’t: Equality and exchange of positive minded people to overcome the fear of the unknown, the reduction of prejudices and appreciation for foreign cultures and lifestyles. Those are our goals.

Keen to know what Funky Fresh sounds and feels like? Take a digital slide through memory lane from last week back to 2009 right here – and be sure to follow Double D.‘s profile right here on Play.fm to stay current with way more yet to come!

Further links:
http://www.double-d.dj
http://www.radiox.de/sendungen/funky-fresh.html
https://www.facebook.com/FunkyFreshShow

Mixes by Double D on play.fm

Christoph Wagner (Jazzdination)

Vienna Players #22: Christoph Wagner (Jazzdination Radioshow)

Unter dem Titel Vienna Players porträtieren wird derzeit dreißig der interessantesten Künstler der lokalen Musikszene – etwas, was Christoph Wagner bereits 2009 regelmäßig macht: Als Host der Jazzdination Radioshow hat er so ziemlich alle namhaften Acts ans Mikrophon und/oder hinters Mischpult geholt, deren Musik tief im Jazz wurzelt. Dorian Concept und Louie Austen haben auf der Interview-Couch bereits ebenso Platz genommen wie die Waxolutionists, Brenk oder die Sofa Surfers. Was Wien für ihn zu einem speziellen Ort macht erzählt er uns in den nächsten paar Zeilen – nebst einem exklusiven Mix mit einigen seiner aktuellen Lieblingstracks!

Was hat euch ursprünglich in die Musik-/Clubszene verschlagen?
Mein großes Interesse an Musik und dem daraus wachsenden Wunsch meine Leidenschaft mit anderen Menschen zu teilen. DJ-Sets von Peter Kruder, DSL und den Waxos waren sehr einschneidende Erlebnisse und weckten den Wunsch nach mehr! Neben meiner DJ-Tätigkeit tauchte ich als einer der Initiatoren der Jazzdination Radioshow (PLAY.FM) tiefer in die Wiener Club- und Musikszene ein.

Was macht gerade Wien zum idealen Mittelpunkt für deine musikalischen Aktivitäten?
Wien hat eine überschaubare aber trotzdem breitgefächerte Musiklandschaft, welche mich immer wieder neu inspiriert.

Christoph Wagner (Jazzdination)Ein Freund aus Übersee kommt zu Besuch nach Wien und hat den festen Vorsatz, eine unvergessliche Nacht zu erleben. Welches Abendprogramm stellst du für ihn zusammen?
Wir beginnen den musikalischen Streifzug mit einem Konzert im Jazzclub Porgy&Bess. Danach geht es je nach Stimmung und Programm in das Celeste oder Cafe Leopold und dann weiter in die Grelle Forelle. Zum Ausklang genehmigen wir uns ein „Würstl“ im Donau.

Du kommst unerwartet zu 100 Euro. Wo in der Stadt wirst du sie wahrscheinlich ausgeben und wofür?Ich werde meine zwei Lieblingsplattenläden, das Rave Up und Das Market besuchen und mit einer Tasche gefüllt mit neuem Vinyl zufrieden nach Hause gehen.

Du hast die Chance, für einen ganzen Abend ein Line-Up ganz nach deinem Geschmack zusammenzustellen, einzige Voraussetzung: Es darf nur aus Wiener DJs bestehen. Wie sieht dein Line-Up aus?
DJ Zuzee
Chester Rush & Stoney the Flute
Mr.Guan & Luis Figueroa
DJ DSL
7 Citizens & Kido Soon
TJ Hicks
Patrick Pulsinger
Electric Indigo
Peter Kruder

Womit verbringst du deine Zeit, wenn du nicht gerade auflegst?
Christoph Wagner (Jazzdination)Auf jedem Fall mit meiner Familie und Freuden. Die restliche Zeit mit Musik, Bewegung in sämtlichen Formen oder einer Lektüre. Vor meiner Musikkarriere war ich im Leistungssport aktiv.

Lass uns zum Schluss noch folgendes von dir wissen:

  • Erster Gig – wann und wo? Mein erster erwähnenswerter Gig in Wien war am 13. Mai 2005 in der damaligen Kunsthalle am Karlsplatz im Rahmen einer Bujaka Live-Session gemeinsam mit Thomas de Martin. Meine ersten DJ-Erfahrungen machte ich 1997 in meiner Heimat Neunkirchen im Lokal Kuckuck.
  • Vinyl, Digital oder ganz was anderes? Vinyl und Digital
  • Größe deiner Musiksammlung? Ein 5×5 Meter großer Raum voll gepackt mit Platten und CDs.
  • BpM-Range: Von – bis? 70 – 135.

Anbei der versprochene Mix – noch viel, viel mehr von Christoph Wagner gibt es im Play.fm Archiv zu hören, wo seit inzwischen sechs Jahren (so gut wie) jeden Monat eine neue Ausgabe seiner generell sehr empfehlenswerten Jazzdination Radioshow dazu kommt. Wer in Wien weilt, kann das Spektakel übrigens auch live in wechselnden Locations beobachten – folgt am besten der Facebook-Page von Jazzdination, um über kommende Termine am Laufenden zu bleiben!

Pezo Fox (Juicy)

Vienna Players #20: Pezo Fox (Juicy)

In unserer Reihe stellen wir euch derzeit dreißig der bedeutendsten DJs unserer Stadt vor – und so unvollständig diese Liste ohnehin nur sein kann, ohne Pezo Fox wäre sie es tatsächlich. Er kann getrost als einer der Godfathers der heimischen DJ- und Clubkultur bezeichnet werden, der als Plattendealer chartbestimmenden Schallplatten Reiss in Meidling, sowie als Resident in geschichtsträchtigen Locations wie dem Volksgarten und dem U4 seit den frühen 90ern seine Spuren hinterlassen hat. Auch 25 Jahre später ist Pezo Fox einer der hingebungsvollsten Player der lokalen Szene und holt als Veranstalter Top-Acts wie KRS One, Mos Def, Big Daddy Kane, Onyx, und demnächst den Wu-Tang Clan sowie Jurassic 5 nach Wien. Was die Wiener Szene und das Leben in der Stadt für ihn ausmacht verrät er uns in den folgenden Zeilen, nebst einem exklusiven Mitschnitt.

Was hat euch ursprünglich in die Musik-/Clubszene verschlagen?
Die Plattensammlung meines älteren Bruders. Habe schon als Kind Anfang der 80er Breakdance für mich entdeckt – und diese funky Beats nie wieder vergessen.
Ab 1990 anfangs noch kleine Parties für den Schulkollegen- & Freundeskreis, die ich damals schon mit meinem Bruder Hossein (Mastercash) veranstaltet habe

Was macht gerade Wien zum idealen Mittelpunkt für deine musikalischen Aktivitäten?
Ich bin Wiener und liebe Wien und die Vielfalt der Menschen in Wien. Man kann hier ganz gut leben.

Pezo Fox (Juicy) - Photo credit: Sachin Soni width=Ein Freund aus Übersee kommt zu Besuch nach Wien und hat den festen Vorsatz, eine unvergessliche Nacht zu erleben. Welches Abendprogramm stellst du für ihn zusammen?
Wir gehen am Nachmittag auf ein Rapid Match. Stärken uns danach im Gasthaus Quell mit einer in Übersee nicht zu bekommenden Griesnockerlsuppe. Wir besuchen danach im Cafe Leopold eine Nebenzimmersession oder lauschen ebenfalls im Leopold einem Music & Poetry Basket. Dann sekkieren wir den Zuzee dort wo er grade auflegt und beschließen unsere Nacht, je nach Temperatur entweder bei Birds & the Bees oder im Roxy, auf einen Absacker. Wenn dann noch einer der guten Würstlstände der Stadt offen hat, wird er „überfallen“.

Du kommst unerwartet zu 100 Euro. Wo in der Stadt wirst du sie wahrscheinlich ausgeben und wofür?Zuerst frühstücken im Eduard am Sparkassaplatz und danach Platten kaufen beim Teuchtler oder Rave Up.

Du hast die Chance, für einen ganzen Abend ein Line-Up ganz nach deinem Geschmack zusammenzustellen, einzige Voraussetzung: Es darf nur aus Wiener DJs bestehen. Wie sieht dein Line-Up aus?
Ein Abend reicht da nie und nimmer! Es gibt in Wien verdammt gute Leute die das DJ Handwerk beherrschen und eine feine Selektion haben. Ich picke nur ein paar heraus, vielseitig von den Musikrichtungen, ganz nach meinem Geschmack: DJ Mantis, Luis Figueroa & Mr.Guan, Majestic Mood, Lessi von der Camera, Xela L., Scott & Levi, Mastercash & Mosaken, Aziz & Mat (r.i.p. trife.life!), Rocco & Balboa, DJ Exceed, Joja & Florence Nightnurse, Clonious & Cid Rim, Zuzee & Buzz, Damntruth & Cream T, DJ Kapazunda, Scooby Duo, Kid Kut, Crum & B.Visible, Phekt & Trishes, Babasound, OSF Sound, G-Spot Sound und natürlich Urbs & Großmeister DSL.
Bei meinem nächsten runden Geburtstag im Dezember 2015 wird es einige von den oben genannten zu hören geben.

Was ist das Schönste an Wiens Clubszene?
Die Mädels auf einer Juicy Party!
Na, Spaß beiseite, ich finde gut, dass die letzten Jahre viel Neues entstanden ist, die (mittlerweile für fast jeden leistbare) VJ/DJ/Producer Technik tut das ihrige dazu.
Ich mag es auch, wenn die verschiedensten Künstler bei Events mit einem karitativen Zweck zusammenhalten und was auf die Beine stellen.
Ich habe Hochachtung vor „Szeneveteranen“, die bis heute durchhalten.

Was ist das Nervigste an Wiens Clubszene?
Lautstärke Regulierungen, Anzeigen wegen Lärmbelästigung und die daraus resultierenden Schließungen mancher leiwanden Clubs/Lokale, das Rauchverbot, die Sponsorenflaute und gierige Gastronomen.

Womit verbringst du deine Zeit, wenn du nicht gerade auflegst?
Pezo Fox (Juicy) - Photo credit: Sachin SoniIn unserem Büro, wir planen immer das nächste Juicy und müssen viele andere Events und DJ-Bookings am Laufen halten.
Sonst sehr familiär und gerne mit lieben langjährigen Freunden, die mich regelmäßig von dem Nachtding runterholen weil sie selbst nicht drinstecken. Wir verreisen gerne und Essen gut. Sehr stolz bin ich auf meine Vorstand-Tätigkeit beim Projekt Levin Statzer Foundation zugunsten junger Künstler. Konzertveranstaltungen von 20yrs of Hip Hop & Steelo sind ein Steckenpferd.
Mein Leben vor der „Karriere“ gibt es in dem Sinn nicht, das war meine Kindheit.
Habe auch circa 9 Jahre in diversen Plattenläden gearbeitet, bevor mich das Nachtleben komplett vereinnahmt hat.

Lass uns zum Schluss noch folgendes von dir wissen:

  • Erster Gig – wann und wo? So richtig mit Bezahlung und so 1991 im Volksgarten. Da war ich der jüngste Resident eine Zeitlang, so entstand auch sehr früh unser Draht zum Voga und somit ein wichtiger Schritt ins Eventbusiness.
  • Vinyl, Digital oder ganz was anderes? Sehr gerne mit Serato & Timecodevinyl. Ab und zu mit Vinyl. CD Player mag ich garnicht zum auflegen.
  • Größe deiner Musiksammlung? Ca. 10.000 Schallplatten, ca. 2.000 CDs, ca. 700GB Wavs & Mp3s, verschiedene alte Mixtapes
  • BpM-Range: Von – bis? 70-170

Anbei noch zwei Stunden Pezo Fox in the mix, mitgeschnitten letztes Jahr bei den Weekend Sounds im Museumsquartier – wo Pezo auch dieses Jahr am 11. Juli wieder zu hören sein wird. Darüber hinaus supported er am 12. Juni DJ DSL bei Step Forward im Cafe Leopold, am 16. Juni den Wu-Tang Clan(!) in der Arena und am 1. September Jurassic Five (ebenfalls (!)) ebendort – dazwischen noch etwas Summer Feeling am 31. Juli bei The Birds & The Bees im Volksgarten Pavillon, einem der nettesten Sommer-Events mit Gartennutzung, und als krönenden Abschluss des Sommers am 5. September den bereits legendären Levin Jam, wie jedes Jahr auf der Donauinsel unter und rund um die Nordbrücke!

Roman Rauch

Vienna Players #11: Roman Rauch (Manifest)

Unter dem Titel Vienna Players stellen wir euch derzeit einige der bedeutendsten DJs und Produzenten der Wiener Szene vor – und auch wenn wir gar nicht so kühn sind, dabei Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, ohne Roman Rauch wäre die Reihe so richtig unvollständig. Sein ultradeeper Trademark Sound mit massivem analogen Touch erscheint auf namhaften Labels wie Philpot, Endless Flight und Quintessentials, und sein gesamter Release-Katalog ist inzwischen so lang, dass man sich in den relevanten Online-Datenbanken die Finger wund scrollen kann. Seit kurzem umfasst sie auch sein Debut-Album Heliocentric – inmitten der Release-Tour hat sich Roman etwas Zeit genommen, um uns ein paar Fragen zu beantworten und einen exklusiven Mix zusammenzustellen.

Was hat dich ursprünglich in die Musik-/Clubszene verschlagen?
Die Liebe zur Musik.

Was macht gerade Wien zum idealen Mittelpunkt für deine musikalischen Aktivitäten?
Eine gute Infrastruktur, die Lebenskosten sind im vergleich zu anderen europäischen Städten sehr gering, und die hohe Lebensqualität.

Ein Freund aus Übersee kommt zu Besuch nach Wien und hat den festen Vorsatz, eine unvergessliche Nacht zu erleben. Welches Abendprogramm stellst du für ihn zusammen?
Trishes (FM4 Tribe Vibes)Kommt immer auf das gebotene Lineup der Veranstaltungen an. Würde mit einem schönen Essen beginnen, dann in eine Bar bzw. kleinen Club wie z.B. das Celeste, später dann weiter in die grösseren Clubs wie z.B. Pratersauna. Danach kann man ja sehen worauf man noch Lust hat.

Du kommst unerwartet zu 100 Euro. Wo in der Stadt wirst du sie wahrscheinlich ausgeben und wofür?
Im Market oder einem 2nd Hand Laden für Platten.

Du hast die Chance, für einen ganzen Abend ein Line-Up ganz nach deinem Geschmack zusammenzustellen, einzige Voraussetzung: Es darf nur aus Wiener DJs bestehen. Wie sieht dein Line-Up aus?
Warmup von Anna Leiser, danach Dorian Concept Trio live, dann Sam Irl live gefolgt von einem back2back set von meinen Manifest Jungs, danach ein Rainer Klang Boogie Set für den Sonnenaufgang und in den frühen Morgenstunden würde ich dann auch noch ein paar Platten spielen.

Was ist das Schönste an Wiens Clubszene?
Abwechslungsreiche Clubs und Bookings, viele Talentierte DJs bzw. Acts.

Was ist das Nervigste an Wiens Clubszene?
Die schlechten Soundsysteme und auch der mangelnde Support untereinander.

Wo verbringst du deine Zeit, wenn du nicht gerade auflegst?
Mit Musik produzieren, Fahrrad fahren und Roman Rauchmeiner Freundin bzw. meinen Freunden.

Lass uns zum Schluss noch folgendes von dir wissen:

  • Erster Gig – wann und wo? Hmm,  mit 16 od 17 irgendwo im Salzburger Land.
  • Vinyl, Digital oder ganz was anderes? Vinyl und CDJ, das beste aus beiden Welten.
  • Größe deiner Musiksammlung? Nie wirklich gezählt, schätze mal so auf 10-15.000 Schallplatten.
  • BpM-Range: Von – bis? 60-160

Anbei ein einstündiger Exklusiv-Mix von Roman Rauch – der natürlich auch Tracks aus seinem Debüt-Album Heliocentric enhält – dieses ist im März auf dem Mainzer Klamauk Label als schicke 12″-Vinyl erschienen und über deren Bandcamp-Seite wie im gutsortierten Plattenhandel erhältlich.