Emil Berliner (Junge Wilde) - Photo by Anna Ullrich

Vienna Players #1: Emil Berliner (Junge Wilde)

In der Reihe Vienna Players stellen wir euch in den kommenden Wochen über dreißig der (unserer Meinung nach) bedeutendsten Akteure der Wiener Club-Szene vor. Heute: Emil Berliner, Teil des angesagten Wiener Künstlerkollektivs Junge Wilde (neben anderen aufstrebenden Acts wie Steve Hope und Der Wanderer) und mit Produktionen auf Great Stuff oder dem Traum Schallplatten Sublabel MBF Limited für Aufsehen sorgt.

Was hat dich ursprünglich in die Musik-/Clubszene verschlagen?
Die Pubertät.

Was macht gerade Wien zum idealen Mittelpunkt für deine musikalischen Aktivitäten?
Ob Wien für mich das ideale Umfeld bietet, kann ich schwer sagen. Jede Stadt hat seine Vor– und Nachteile. Ich bin jedoch nicht abgeneigt, mich auch mal auf musikalische Reise ins Ausland zu begeben.

Emil Berliner / Junge WildeEin Freund aus Übersee kommt zu Besuch nach Wien und hat den festen Vorsatz, eine unvergessliche Nacht zu erleben. Welches Abendprogramm stellst du für ihn zusammen?
Club egal, Musik egal. Mit den richtigen Leuten kann auch der Besuch im Pensionistenheim zum Hit werden.

Du kommst unerwartet zu 100 Euro. Wo in der Stadt wirst du sie wahrscheinlich ausgeben und wofür?
Endlich Miete zahlen. Spaß ohne – mit guten Freunden einen netten Abend verbringen.

Du hast die Chance, für einen ganzen Abend ein Line-Up ganz nach deinem Geschmack zusammenzustellen, einzige Voraussetzung: Es darf nur aus Wiener DJs bestehen. Wie sieht dein Line-Up aus?
Enge Freunde und gute Produzenten – Florian Kaltstrøm, Ken Hayakawa, MOTSA.

Was ist das Schönste an Wiens Clubszene?
Die Menschen.

Was ist das Nervigste an Wiens Clubszene?
Die Menschen.

Wo verbringst du deine Zeit, wenn du nicht gerade auflegst?
Im Studio und in der Küche – ich (be)koche für mein Leben gern.

Lass uns zum Schluss noch folgendes von dir wissen:

Emil Berliner / Junge Wilde

  • Erster Gig – wann und wo? 21.02.11, nervös und schweißgebadet in einer, aus allen Nähten platzenden Auslage Wien.
  • Vinyl, Digital oder ganz was anderes? Vinyl, zeitloser Charme
  • Größe deiner Musiksammlung? In Gigabyte oder Kubikmeter?
  • BpM-Range: Von – bis? 122,5 – 123,0 BPM – da bin ich recht flexibel.

Wer Emil Berliner nicht nur daheim als Play.fm Stream, sondern auf einem massiven Soundsystem im Club hören möchte, kann das beispielsweise am 5. Juni in der Kantine tun, wo er als Support für das Pariser Trio dOP spielt.

 

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